Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
für die Nutzung der Online-Plattform FriendlyDates.de
Stand: 20. Oktober 2026
§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) regeln die Nutzung der Online-Plattform www.friendlydates.de (nachfolgend „Friendlydates“ oder „Plattform“) sowie sämtliche darüber angebotenen kostenlosen und kostenpflichtigen digitalen Dienstleistungen.
(2) Vertragspartner des Nutzers ist:
Lafson
Geschäftsführer: Florian Schwarz
Wiesenstraße 15
84174 Viecht
Deutschland
E-Mail: office@media-mentors.de
Nachfolgend „Betreiber“ genannt.
(3) Die Plattform richtet sich ausschließlich an natürliche Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und den Dienst zu privaten, nicht gewerblichen Zwecken nutzen.
(4) Mit der Registrierung akzeptiert der Nutzer diese AGB. Für den Erwerb kostenpflichtiger Leistungen gelten ergänzend die jeweils vor Abschluss des Kaufvorgangs angezeigten Preise und Leistungsbeschreibungen.
(5) Individuelle Vereinbarungen zwischen dem Betreiber und dem Nutzer haben Vorrang vor diesen AGB.
(6) Die gesetzlichen Rechte des Nutzers, insbesondere zwingende verbraucherschützende Vorschriften, bleiben unberührt.
§ 2 Leistungsgegenstand und Charakter der Plattform
(1) Friendlydates ist eine Online-Kommunikations- und Unterhaltungsplattform, über die registrierte Nutzer Profile ansehen und elektronische Nachrichten austauschen können.
(2) Die Plattform stellt Funktionen zur virtuellen Kommunikation, zum Kennenlernen und zur Unterhaltung bereit. Sie ist kein klassischer Partnervermittlungsdienst mit einer vertraglichen Erfolgsgarantie.
(3) Bestandteil des Leistungsangebots ist ein moderierter Unterhaltungs- und Chatdienst, bei dem neben realen Nutzerprofilen auch fiktive und vom Betreiber oder dessen beauftragten Dienstleistern betreute Profile zum Einsatz kommen können.
(4) Der Betreiber schuldet weder die Vermittlung einer Partnerschaft noch das Zustandekommen persönlicher Kontakte, eines realen Treffens oder einer bestimmten Anzahl von Nachrichten, Antworten oder aktiven Gesprächspartnern. Die ausdrücklich vereinbarten digitalen Leistungen bleiben hiervon unberührt.
(5) Welche Plattformfunktionen kostenlos und welche kostenpflichtig sind, ergibt sich aus den jeweils angezeigten Leistungsbeschreibungen.
(6) Die Nutzung der Plattform setzt eine geeignete Internetverbindung sowie ein kompatibles Endgerät mit aktuellem Browser voraus. Etwaige Internet- oder Verbindungskosten des Nutzers sind nicht Bestandteil der Leistungen des Betreibers.
§ 3 Moderierte Kommunikation und fiktive Profile
(1) Friendlydates ist ausdrücklich ein moderierter Dating- und Unterhaltungsdienst. Auf der Plattform können neben Profilen realer Nutzer auch fiktive, zu Unterhaltungszwecken erstellte und professionell betreute Profile eingesetzt werden.
(2) Diese Profile können von Mitarbeitern des Betreibers oder von beauftragten Dienstleistern, nachfolgend gemeinsam „Moderatoren“ genannt, betreut werden. Moderatoren können im Rahmen der jeweiligen Profilidentität Nachrichten verfassen, empfangen und beantworten sowie virtuelle Gespräche führen.
(3) Moderierte Profile können erfundene Namen, Altersangaben, biografische Informationen, Interessen, Wohnorte und sonstige Profilbeschreibungen enthalten. Die verwendeten Profilbilder müssen nicht die Person abbilden, welche die Kommunikation tatsächlich betreut. Ein moderiertes Profil muss daher keiner realen, unter den angegebenen Merkmalen existierenden Person entsprechen.
(4) Moderatoren können unterschiedliche Profilidentitäten betreuen. Die Person, die ein Profil betreut, muss hinsichtlich Geschlecht, Alter oder anderer persönlicher Merkmale nicht mit der dargestellten Profilidentität übereinstimmen.
(5) Moderierte und fiktive Profile dienen ausschließlich der virtuellen Unterhaltung und Kommunikation. Reale persönliche Treffen mit den hinter solchen Profilen tätigen Moderatoren sind nicht Bestandteil des Angebots und werden über diese Profile nicht vermittelt.
(6) Die Kommunikation mit moderierten Profilen kann, ebenso wie die Kommunikation mit anderen Nutzern, kostenpflichtig sein. Die jeweils anfallenden Kosten werden vor Nutzung der kostenpflichtigen Funktion angezeigt.
(7) Der Betreiber gewährleistet nicht, dass jedes auf der Plattform dargestellte Profil einem realen, persönlich interessierten und zu einem Treffen bereiten Nutzer zugeordnet ist.
(8) Der Einsatz moderierter Profile wird dem Nutzer bereits vor der Registrierung und vor der erstmaligen kostenpflichtigen Kommunikation in verständlicher und deutlich wahrnehmbarer Weise offengelegt. Die vorstehenden Bestimmungen ergänzen diese Hinweise.
(9) Die Moderation kann insbesondere der Bereitstellung virtueller Gesprächsangebote, der Unterhaltung, der Betreuung des Chatbetriebs und der Einhaltung der Plattformregeln dienen. Der Betreiber kann mit der kostenpflichtigen Nutzung der moderierten Kommunikation Einnahmen erzielen.
(10) Bei der Darstellung moderierter Profile und der Gestaltung der Kommunikation sind die gesetzlichen Transparenzanforderungen zu beachten. Die Bestimmungen dieses Paragraphen berechtigen den Betreiber nicht zu irreführenden Angaben über den tatsächlichen Charakter der angebotenen Leistungen.
§ 4 Registrierung und Nutzerkonto
(1) Für die Nutzung der registrierungspflichtigen Funktionen ist die Einrichtung eines persönlichen Nutzerkontos erforderlich.
(2) Die Registrierung ist ausschließlich volljährigen und geschäftsfähigen natürlichen Personen gestattet.
(3) Der Nutzer verpflichtet sich, bei der Registrierung die als verpflichtend gekennzeichneten Angaben wahrheitsgemäß und vollständig zu machen.
(4) Der Nutzer darf grundsätzlich nur ein persönliches Nutzerkonto anlegen, sofern der Betreiber nicht ausdrücklich eine weitere Registrierung gestattet.
(5) Das Nutzerkonto darf nicht ohne Zustimmung des Betreibers an Dritte übertragen oder diesen dauerhaft zur Nutzung überlassen werden.
(6) Der Nutzer ist verpflichtet, seine Zugangsdaten angemessen vor dem Zugriff unbefugter Dritter zu schützen und bei Verdacht auf eine unberechtigte Nutzung unverzüglich den Betreiber zu informieren.
(7) Der Betreiber kann die Registrierung ablehnen, sofern hierfür ein sachlicher Grund besteht. Ein Anspruch auf Einrichtung eines Nutzerkontos besteht nicht, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist.
(8) Mit erfolgreichem Abschluss der Registrierung und Freischaltung des Nutzerkontos kommt der kostenlose Nutzungsvertrag zustande.
(9) Der Abschluss kostenpflichtiger Verträge erfolgt gesondert nach Maßgabe der jeweiligen Kauf- und Bestellbedingungen.
§ 5 Kostenlose und kostenpflichtige Leistungen
(1) Die Registrierung sowie die ausdrücklich als kostenlos bezeichneten Funktionen sind unentgeltlich.
(2) Für bestimmte Funktionen, insbesondere den Versand von Nachrichten oder die Nutzung weiterer Kommunikationsmöglichkeiten, kann die Verwendung kostenpflichtiger virtueller Coins erforderlich sein.
(3) Coins sind digitale Nutzungseinheiten, die ausschließlich zur Inanspruchnahme der hierfür vorgesehenen Leistungen innerhalb der Plattform verwendet werden können.
(4) Vor dem Erwerb von Coins werden dem Nutzer die Anzahl der angebotenen Coins, der Gesamtpreis, die enthaltenen Steuern und gegebenenfalls anfallende weitere Kosten angezeigt.
(5) Vor der Inanspruchnahme einer kostenpflichtigen Funktion wird dem Nutzer angezeigt, wie viele Coins hierfür benötigt werden.
(6) Der Nutzer entscheidet grundsätzlich selbst, ob und in welchem Umfang er kostenpflichtige Funktionen verwendet.
(7) Ein kostenpflichtiger Erwerb kommt erst durch einen entsprechend gekennzeichneten Bestellvorgang zustande. Der Nutzer muss die Zahlungspflicht vor Abgabe der Bestellung ausdrücklich bestätigen.
(8) Die Bereitstellung erworbener Coins erfolgt nach erfolgreichem Abschluss des Zahlungsvorgangs, soweit im jeweiligen Angebot nichts anderes angegeben ist.
(9) Die gesetzlichen Rechte des Nutzers bei Nichtbereitstellung, mangelhaften digitalen Leistungen, Rücktritt, Vertragsbeendigung und Widerruf bleiben unberührt.
§ 6 Coins, Coin-Guthaben und Nutzungseinheiten
(1) Erworbene Coins werden dem Nutzerkonto nach Maßgabe des jeweiligen Angebots gutgeschrieben.
(2) Coins sind keine gesetzliche Währung, kein Bankguthaben, kein E-Geld im Sinne einer entsprechenden Finanzdienstleistung und kein frei übertragbares Zahlungsmittel.
(3) Sie dienen ausschließlich zur Bezahlung beziehungsweise Freischaltung der auf Friendlydates angebotenen digitalen Leistungen.
(4) Die Übertragung von Coins auf andere Nutzerkonten sowie der gewerbliche Handel mit Coins sind nicht gestattet, soweit der Betreiber hierfür keine ausdrückliche Funktion bereitstellt.
(5) Eine reguläre Auszahlung erworbener Coins in Geld ist nicht vorgesehen. Gesetzliche Erstattungs-, Rückzahlungs- und Schadensersatzansprüche bleiben davon unberührt.
(6) Coins werden grundsätzlich in der Reihenfolge ihrer Gutschrift verbraucht, soweit die Plattform keine andere, für den Nutzer günstigere Zuordnung vorsieht.
(7) Für erworbene Coins gilt keine allein durch Zeitablauf eintretende kurze Verfallsfrist. Gesetzliche Verjährungsvorschriften und wirksam vereinbarte Regelungen bleiben unberührt.
(8) Kostenlos zugeteilte Bonus-Coins können besonderen, vor ihrer Zuteilung transparent mitgeteilten Bedingungen unterliegen. Diese dürfen gesetzlich geschützte Ansprüche aus dem Erwerb bezahlter Coins nicht beeinträchtigen.
(9) Bei einer dauerhaften Kontosperrung oder Vertragsbeendigung werden vorhandene entgeltlich erworbene und noch nicht verbrauchte Coins unter Berücksichtigung der gesetzlichen Rechte des Nutzers und der Umstände des Einzelfalls behandelt. Ein pauschaler entschädigungsloser Verfall bezahlter Coins allein aufgrund der Kontoschließung ist nicht vereinbart.
(10) Bei nachgewiesenen missbräuchlichen Buchungen, betrügerischen Zahlungen oder technischen Fehlgutschriften kann der Betreiber fehlerhaft zugeteilte Coins berichtigen. Berechtigte Ansprüche des Nutzers bleiben unberührt.
§ 7 Zahlungsabwicklung
(1) Für den Erwerb kostenpflichtiger Leistungen stehen die während des Bestellvorgangs tatsächlich angebotenen Zahlungsmethoden zur Verfügung.
(2) Die Zahlungsabwicklung kann durch externe, entsprechend ausgewiesene Zahlungsdienstleister erfolgen.
(3) Der Betreiber informiert vor Abschluss einer kostenpflichtigen Bestellung über den Gesamtpreis einschließlich der anwendbaren Steuern und sonstigen verpflichtenden Kosten.
(4) Die Belastung des gewählten Zahlungsmittels erfolgt entsprechend der im Bestellvorgang angezeigten Zahlungsbedingungen.
(5) Sofern eine Zahlung aufgrund vom Nutzer zu vertretender Umstände nicht ausgeführt oder zurückgebucht wird, bleiben gesetzliche Zahlungsansprüche des Betreibers bestehen. Zusätzliche Kosten können nur geltend gemacht werden, soweit sie gesetzlich zulässig sind und vom Nutzer zu vertreten sind.
(6) Einwendungen gegen unberechtigte Abbuchungen sowie gesetzliche Erstattungs- und Zahlungsdienste-Rechte bleiben unberührt.
(7) Der Betreiber kann weitere kostenpflichtige Käufe bis zur Klärung einer offenen Zahlung vorübergehend beschränken, soweit dies verhältnismäßig und sachlich gerechtfertigt ist.
§ 8 Widerrufsrecht
(1) Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu, soweit kein gesetzlicher Ausschlussgrund vorliegt oder das Widerrufsrecht nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften erloschen ist.
(2) Einzelheiten zum Widerrufsrecht, zur Widerrufsfrist, zu den Widerrufsfolgen und zu den Voraussetzungen eines möglichen Erlöschens ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung, die dem Nutzer im gesetzlich vorgesehenen Umfang vor Vertragsschluss zur Verfügung gestellt wird.
(3) Eine vorzeitige Bereitstellung oder Nutzung digitaler Leistungen führt nicht automatisch zum Erlöschen des Widerrufsrechts.
(4) Soweit das Gesetz für ein vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts eine ausdrückliche Zustimmung, eine Kenntnisbestätigung oder eine Vertragsbestätigung auf einem dauerhaften Datenträger voraussetzt, gelten die entsprechenden gesetzlichen Anforderungen.
(5) Gesetzliche Rechte bei mangelhaften oder nicht bereitgestellten digitalen Leistungen werden durch das Widerrufsrecht nicht eingeschränkt.
(6) Soweit gesetzlich vorgeschrieben, stellt der Betreiber eine elektronische Widerrufsfunktion auf seiner Online-Benutzeroberfläche zur Verfügung.
§ 9 Pflichten des Nutzers und unzulässige Nutzung
(1) Der Nutzer verpflichtet sich, die Plattform ausschließlich im Rahmen der geltenden Gesetze, dieser AGB und der vorgesehenen Funktionen zu verwenden.
(2) Insbesondere sind folgende Handlungen untersagt:
- die Verbreitung rechtswidriger, beleidigender, bedrohender, diskriminierender oder verleumderischer Inhalte;
- die Belästigung, Einschüchterung oder gezielte Täuschung anderer Nutzer zu betrügerischen Zwecken;
- die Veröffentlichung von Inhalten, welche die Rechte Dritter verletzen;
- die Weitergabe personenbezogener Informationen anderer Nutzer ohne entsprechende Berechtigung;
- die Veröffentlichung oder Verbreitung von Darstellungen sexualisierter Gewalt, insbesondere von Material mit Minderjährigen;
- die Nutzung fremder Identitäten ohne Berechtigung;
- die Verbreitung von Schadsoftware, Spam oder unerwünschten kommerziellen Nachrichten;
- unberechtigte Zugriffe auf Konten, Daten oder technische Systeme;
- die automatisierte Auslesung von Daten ohne entsprechende Berechtigung;
- die missbräuchliche Nutzung von Zahlungs-, Bonus- oder Kommunikationsfunktionen.
(3) Nutzer dürfen keine Inhalte veröffentlichen, deren Nutzung, Speicherung oder Verbreitung ihnen rechtlich nicht gestattet ist.
(4) Nutzer sind verpflichtet, die Privatsphäre und Persönlichkeitsrechte anderer Nutzer zu respektieren.
(5) Eine Verwendung der Plattform zur Werbung, gewerblichen Kundenakquise oder sonstigen nicht genehmigten kommerziellen Zwecken ist untersagt.
(6) Der Betreiber kann zur Sicherheit der Nutzer angemessene technische und organisatorische Maßnahmen gegen missbräuchliche Nutzung treffen.
§ 10 Inhalte, Profile und Nutzungsrechte
(1) Nutzer sind für die von ihnen eingestellten Inhalte nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften verantwortlich.
(2) Der Nutzer versichert, dass er über die zur Veröffentlichung seiner Texte, Bilder und sonstigen Inhalte erforderlichen Rechte verfügt.
(3) Soweit für den Betrieb der Plattform erforderlich, räumt der Nutzer dem Betreiber ein nicht ausschließliches, räumlich auf die technische Bereitstellung beschränktes Nutzungsrecht an den von ihm bereitgestellten Inhalten ein.
(4) Das Nutzungsrecht umfasst insbesondere die Speicherung, technisch notwendige Vervielfältigung, Anzeige, Übertragung sowie technisch erforderliche Anpassungen der Inhalte innerhalb der Plattform.
(5) Eine darüber hinausgehende werbliche Verwendung persönlicher Nutzerbilder oder nutzergenerierter Inhalte außerhalb der Plattform bedarf einer gesonderten rechtlichen Grundlage beziehungsweise einer erforderlichen Einwilligung.
(6) Das Nutzungsrecht endet grundsätzlich mit der Entfernung der Inhalte oder der Vertragsbeendigung, soweit keine gesetzlichen Pflichten, Rechte anderer Beteiligter oder sonstigen rechtmäßigen Gründe für eine weitere, begrenzte Verarbeitung bestehen.
(7) Die Datenschutzrechte des Nutzers bleiben unberührt.
§ 11 Überprüfung von Inhalten und Maßnahmen bei Verstößen
(1) Der Betreiber kann im gesetzlich zulässigen Umfang Inhalte prüfen, die ihm gemeldet werden oder bei denen konkrete Anhaltspunkte für einen Verstoß gegen geltendes Recht oder diese AGB bestehen.
(2) Soweit gesetzlich zulässig und tatsächlich eingesetzt, können die Prüfungen durch geschulte Mitarbeiter oder unterstützende technische Verfahren erfolgen.
(3) Abhängig von Art, Schwere und Wiederholung eines Verstoßes kann der Betreiber verhältnismäßige Maßnahmen ergreifen, insbesondere:
- die Aufforderung zur Entfernung oder Änderung eines Inhalts;
- die Einschränkung der Sichtbarkeit rechtswidriger Inhalte;
- die Entfernung einzelner Inhalte;
- eine vorübergehende Beschränkung bestimmter Funktionen;
- eine befristete Sperrung des Nutzerkontos;
- die außerordentliche Kündigung aus wichtigem Grund.
(4) Bei der Auswahl von Maßnahmen berücksichtigt der Betreiber insbesondere den Schweregrad, die Häufigkeit des Verstoßes, mögliche Auswirkungen auf andere Nutzer und die berechtigten Interessen des betroffenen Nutzers.
(5) Gesetzlich vorgeschriebene Begründungs-, Informations-, Beschwerde- und Rechtsschutzmöglichkeiten werden gewährleistet.
(6) Nutzer können mutmaßlich rechtswidrige Inhalte oder Verhaltensweisen über die vom Betreiber bereitgestellte Meldefunktion oder über die angegebenen Kontaktwege melden.
(7) Soweit nach dem Digital Services Act ein Melde- und Abhilfeverfahren oder ein internes Beschwerdeverfahren vorgeschrieben ist, stellt der Betreiber die entsprechenden Möglichkeiten im gesetzlich erforderlichen Umfang zur Verfügung.
(8) Vorbehaltlich zwingender gesetzlicher Pflichten besteht keine allgemeine Verpflichtung des Betreibers zur anlasslosen Überwachung sämtlicher von Nutzern übermittelter Inhalte.
§ 12 Verfügbarkeit, Wartung und technische Änderungen
(1) Der Betreiber bemüht sich um eine zuverlässige und sichere Bereitstellung der Plattform.
(2) Eine durchgehende, jederzeit unterbrechungsfreie Verfügbarkeit wird nicht zugesichert, sofern keine ausdrückliche entsprechende Vereinbarung getroffen wurde.
(3) Vorübergehende Einschränkungen können insbesondere durch Wartungsarbeiten, Sicherheitsmaßnahmen, technische Störungen oder Umstände außerhalb des zumutbaren Einflussbereichs des Betreibers entstehen.
(4) Planbare Wartungsarbeiten werden, soweit möglich und zumutbar, so durchgeführt, dass Beeinträchtigungen für Nutzer gering gehalten werden.
(5) Der Betreiber darf erforderliche Sicherheitsupdates, Fehlerkorrekturen und technische Verbesserungen vornehmen.
(6) Sonstige Änderungen digitaler Leistungen während eines fortlaufenden Vertragsverhältnisses sind nur unter den gesetzlichen Voraussetzungen zulässig. Insbesondere gelten bei anwendbaren Verträgen über digitale Produkte die Vorschriften der §§ 327 ff. BGB.
(7) Gesetzliche Ansprüche bei Nichtbereitstellung, mangelhafter Leistung oder erheblichen Beeinträchtigungen der vertraglich geschuldeten Nutzung bleiben unberührt.
§ 13 Vertragsdauer, Kündigung und Kontolöschung
(1) Der kostenlose Nutzungsvertrag wird grundsätzlich auf unbestimmte Zeit geschlossen.
(2) Der Nutzer kann den kostenlosen Nutzungsvertrag jederzeit ohne Angabe von Gründen kündigen.
(3) Die Kündigung kann über die auf der Plattform angebotene Kontolöschungsfunktion oder in Textform gegenüber dem Betreiber erklärt werden.
(4) Eine Kündigung führt zur Beendigung des Nutzungsvertrags nach Maßgabe der gesetzlichen Regelungen. Die datenschutzrechtliche Löschung personenbezogener Daten richtet sich nach der Datenschutzerklärung und den gesetzlichen Aufbewahrungspflichten.
(5) Der Betreiber kann den kostenlosen Nutzungsvertrag unter Einhaltung einer angemessenen Frist ordentlich kündigen. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
(6) Ein wichtiger Grund kann insbesondere bei erheblichen oder wiederholten rechtswidrigen Handlungen, missbräuchlichen Zugriffen oder schwerwiegenden Verstößen gegen diese AGB vorliegen.
(7) Vor einer außerordentlichen Kündigung wird der Nutzer grundsätzlich auf den Verstoß hingewiesen und erhält, soweit nach den Umständen angemessen, Gelegenheit zur Abhilfe. Dies gilt nicht, wenn eine sofortige Beendigung aus rechtlichen oder sicherheitsrelevanten Gründen erforderlich ist.
(8) Noch vorhandene entgeltlich erworbene Coins und sonstige nicht vollständig erbrachte kostenpflichtige Leistungen werden bei Vertragsbeendigung unter Berücksichtigung der gesetzlichen Regelungen und der vertraglich geschuldeten Leistungen behandelt.
(9) Gesetzliche Erstattungs-, Schadensersatz-, Kündigungs- und Beendigungsrechte bleiben unberührt.
(10) Sofern künftig entgeltliche Dauerschuldverhältnisse mit regelmäßigen Zahlungen angeboten werden, gelten hierfür gesondert die jeweils vor Vertragsschluss mitgeteilten Laufzeit- und Kündigungsbedingungen sowie die gesetzlichen Anforderungen an Kündigungsmöglichkeiten.
§ 14 Haftung
(1) Der Betreiber haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Betreibers, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen.
(2) Der Betreiber haftet ebenfalls unbeschränkt für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen.
(3) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Nutzer regelmäßig vertrauen darf.
(4) Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.
(5) Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz, wegen übernommener Garantien sowie aufgrund sonstiger zwingender gesetzlicher Vorschriften bleibt unberührt.
(6) Für Inhalte und Angaben anderer Nutzer übernimmt der Betreiber keine generelle Gewähr für deren Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität. Gesetzliche Prüf-, Reaktions- und Haftungspflichten bleiben bestehen.
(7) Der Betreiber übernimmt keine Garantie für das Zustandekommen persönlicher Kontakte, Beziehungen oder realer Treffen. Die ausdrücklich vereinbarten Leistungen sind hiervon nicht betroffen.
(8) Für Störungen, die ausschließlich auf Umständen außerhalb des Verantwortungsbereichs des Betreibers beruhen, haftet dieser nur im gesetzlich vorgesehenen Umfang.
§ 15 Datenschutz und Vertraulichkeit
(1) Der Betreiber verarbeitet personenbezogene Daten im Einklang mit den geltenden datenschutzrechtlichen Vorschriften, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und den anwendbaren deutschen Datenschutzgesetzen.
(2) Informationen über Art, Umfang, Zwecke und Rechtsgrundlagen der Verarbeitung personenbezogener Daten sowie über die Rechte betroffener Personen enthält die gesonderte Datenschutzerklärung.
(3) Nutzer sind verpflichtet, personenbezogene Daten und private Nachrichten anderer Nutzer vertraulich zu behandeln und nicht ohne rechtliche Berechtigung an Dritte weiterzugeben.
(4) Der Betreiber kann im gesetzlich zulässigen Umfang personenbezogene Daten verarbeiten, soweit dies für den Betrieb der Plattform, die Vertragserfüllung, die Missbrauchsprävention oder die Erfüllung gesetzlicher Pflichten erforderlich ist.
(5) Die Ausübung gesetzlicher Datenschutzrechte darf nicht durch diese AGB eingeschränkt werden.
§ 16 Änderungen dieser AGB
(1) Der Betreiber kann Änderungen dieser AGB für bestehende Vertragsverhältnisse vorschlagen, wenn hierfür ein sachlicher Grund besteht, insbesondere aufgrund geänderter gesetzlicher Anforderungen, höchstrichterlicher Rechtsprechung oder technischer und organisatorischer Entwicklungen.
(2) Änderungen dürfen das vertragliche Gleichgewicht nicht entgegen Treu und Glauben zum Nachteil des Nutzers verschieben.
(3) Der Betreiber wird Nutzer über beabsichtigte Änderungen rechtzeitig und in geeigneter Form informieren und dabei auf die vorgesehenen Änderungen und deren Auswirkungen hinweisen.
(4) Soweit für Änderungen die Zustimmung des Nutzers erforderlich ist, werden sie erst mit dessen wirksamer Zustimmung Vertragsbestandteil.
(5) Das bloße Schweigen oder die weitere Nutzung der Plattform gilt nicht automatisch als Zustimmung zu einer wesentlichen Vertragsänderung.
(6) Gesetzliche Vorschriften über Änderungen digitaler Produkte sowie zwingende Verbraucherrechte bleiben unberührt.
§ 17 Anwendbares Recht und Gerichtsstand
(1) Für das Vertragsverhältnis zwischen dem Betreiber und dem Nutzer gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
(2) Hat der Nutzer als Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt in einem anderen Staat, bleiben zwingende verbraucherschützende Vorschriften dieses Staates, die nach den anwendbaren kollisionsrechtlichen Regelungen nicht durch Rechtswahl ausgeschlossen werden dürfen, unberührt.
(3) Für Streitigkeiten gelten die gesetzlichen Zuständigkeitsregelungen der Gerichte. Eine von den gesetzlichen Vorschriften abweichende ausschließliche Gerichtsstandsvereinbarung gegenüber Verbrauchern wird nicht getroffen.
§ 18 Verbraucherstreitbeilegung
Der Betreiber ist weder verpflichtet noch bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen, soweit keine gesetzliche Verpflichtung im Einzelfall besteht.
§ 19 Schlussbestimmungen
(1) Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen dieser AGB berührt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht, soweit das Vertragsverhältnis ohne die unwirksame Bestimmung sinnvoll fortbestehen kann.
(2) An die Stelle unwirksamer Bestimmungen treten die gesetzlichen Vorschriften. Eine einseitige Ersetzung unwirksamer Bestimmungen durch den Betreiber findet nicht statt.
(3) Rechtlich vorgeschriebene Informationen und Erklärungen werden Nutzern in der gesetzlich vorgesehenen Form zur Verfügung gestellt.
(4) Diese AGB sind auf der Plattform dauerhaft abrufbar und können vom Nutzer gespeichert werden.
FriendlyDates.de
Florian Schwarz
Viecht, 20. Oktober 2026
